Alexander, ein Fernsehturm geht baden, Teil 2

Alexander, ein Fernsehturm geht baden, Teil 2

Alexander möchte ans Meer. In Berlin ist es heiß und stickig und Sophie hat ihn von großen und kühlenden Wellen erzählt, die er, Alexander, nun unbedingt auch einmal sehen muss.

Viel braucht Alexander nicht, Schwimmreifen und Handtuch und er ist reisefertig. In großen Schritten schreitet Alexander aus der Stadt raus. Er achtet nicht auf die erstaunten Gesichter der Menschen, als sie den Berliner Fernsehturm an sich vorbeilaufen sehen.

Alexander freut sich riesig, die Stadt verlassen zu haben. Fröhlich pfeifend wandert er Richtung Ostsee. Je weiter er Berlin hinter sich lässt, umso kleiner werden die Ortschaften und umso mehr Wiesen, Felder und Wälder gibt es. Wenn er nicht mehr weiter weiß, fragt er die Kühe und Vögel nach dem Weg. Am Abend schließlich hat er es geschafft. Erschöpft, aber glücklich ist Alexander an der Ostsee angekommen.

Er sieht wie die Sonne am Horizont im Meer verschwindet. Erst färbt sich der Himmel rot-orange, kurz darauf ist es auch schon dunkel.

Die Nacht verbringt Alexander am Strand. Müde von der langen Wanderung und der frischen Meeresluft, schläft er schnell ein. So gut hat er schon lange nicht mehr geschlafen. Nur der Sand kitzelt ein wenig am Körper.

Als er aufwacht, reckt und streckt Alexander sich und kann es nicht erwarten, baden zu gehen. Schnell pustet sich Alexander seinen Schwimmreifen auf. Mit einem großen Platscher springt er ins Meer. Ui, ist das Wasser kalt! Doch schon bald hat Alexander sich an die Kälte gewöhnt und genießt das herrliche Wasser.

„Alexander!“ Sophie ist am Strand angekommen und hat ihren großen Freund sofort entdeckt. Sie ruft und winkt, doch erst als Sophie direkt neben ihm steht, bemerkt Alexander seine kleine Freundin. Überglücklich nehmen die beiden Freunde sich in die Arme.

Sophie und Alexander verbringen einen wunderschönen Tag an der Ostsee. Sie planschen zusammen in den Wellen, bespritzen sich mit Wasser, sie rennen am Strand lang und sammeln einen großen Eimer voller Muscheln. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Am Nachmittag nehmen sie schließlich an einem Strandburgenwettbewerb teil. Sophie und Alexander bauen die größte Strandburg aller Zeiten. Die Jury ist so beeindruckt von der Größe, dass die beiden Freunde dafür einen Sonderpreis gewinnen.

Der Gewinn ist ein Eisbecher ihrer Wahl aus der Eisdiele am Strand. Beide nehmen Schoko, Erdbeere und Vanille. Alexander bekommt natürlich ein extra große Portion. Sie setzen sich mit dem Eis an den Strand und blicken aufs Meer. Alexander bewundert die vielen verschiedenen Blau und Grüntöne des Wassers.

Nach dem Eis verabschiedet sich Alexander von Sophie. Er will und muss auch zurück nach Hause. Viele Leute werden ihn bestimmt bereits vermissen, denn was wäre Berlin ohne unseren Alexander?

Er wandert die ganze Nacht und am nächsten Morgen steht er wieder an seinem Platz, so als wäre er nie weg gewesen.

Es war so schön am Meer wie er sich es vorgestellt hatte. Alexander beschließt, dass er nun jedes Jahr im Sommer Urlaub machen will. Vielleicht verbringt er seinen nächsten Urlaub in den Bergen, dort soll es ja auch sehr schön sein.

Ende

 

 

Anfrage

Anfrage + Firma